Sonntag, 12. April 2009

Frohe Ostern!


Pärjas erste selbst gemalte Osterhasen

Donnerstag, 9. April 2009

Überdimensioniert?

Wow, 1,2 Mio. Angestellte hat die Russische Eisenbahn? D.h. fast jeder hundertste Russe ist Eisenbahner? Hmm, da ist es wenig verwunderlich, dass das wirtschaftlich nicht so ganz hinhaut. Andererseits käme die Deutsche Bahn vielleicht auch mal in Schwung, wenn sie 800.000 Mitarbeiter hätte (aktuell: ca. 240.000) ...

Ich bin zugegeben kein intimer Kenner des russischen Bahnwesens. Aber an jede Bahnschranke ein Wärterhäuschen samt manueller Vollzeit-Betreuung hinzustellen, wirkt eben doch irgendwie antiquiert. Ich könnte mich eigentlich auch nicht erinnern, dass es in der DDR diese Streckenarbeiter gab, die beim Vorbeifahren eines Zuges ein Holzstäbchen in die Höhe hielten - oder?

Donnerstag, 2. April 2009

Lesetipp

PREKARIAT-STUDIE: Fatale Furcht ergreift die ewigen Verlierer

Da steht unter anderem:
Der Soziologe Rainer M. Lepsius hat in anderer Angelegenheit darauf hingewiesen, dass Nationen kaum dazu in der Lage sind, mit sich überlappenden Basisproblemen, die sämtlich zeitgleich auftreten, auf zivile Weise fertig zu werden.

... das ist ja schon seit langem meine Sorge. Aber irgendwie habe ich das noch nirgends so gelesen. Macht sich denn sonst niemand derlei Gedanken?!? Da kommt nämlich demnächst ganz schön viel an Konfliktpotenzial zusammen...

Wie geht das denn?

Zu Beginn des Abwrack-Wahns hat neulich jemand (eigentlich ganz plausibel und nachvollziehbar) erklärt, warum die Prämie für 600.000 Autos locker ausreicht. Wochenlang hieß es dann: "Keine Panik, es reicht für alle." Kurz vor der Einführung der Online-Abwicklung vor zwei, drei Tagen war dann von "ca. 350.000 Anträgen" die Rede.

Und dann? Plötzlich große Panik, der Topf wurde aufgestockt - und schwupps: "Die Millionengrenze ist längst überschritten". Wie geht das denn bitte? Hat sich der Medien-Hype inzwischen so verselbstständigt, dass allein bei jeder Erwähnung des Wortes "Abwrackprämie" zwangsweise 100.000 Anträge drauf addiert werden?

Das haut doch alles hinten und vorn nicht mehr hin. Soooo viele alte Autos in Kombination mit dem nötigen verfügbaren Kapital dürfte es ja gar nicht geben (das war übrigens auch der Ansatzpunkt der eingangs erwähnten plausiblen Erklärung).

Na und von dem öklogischen Schwachsinn, mit irrem (auch ökologischen) Aufwand neue Autos zu produzieren, um ein paar Autos zu verschrotten, die noch zehn Jahre hätten fahren können (bei einer Verbesserung der Umweltbilanz im mickrigen bzw. sogar negativen Bereich, wenn man die für die Neuproduktion verbrauchten Ressourcen einrechnet) mal ganz zu schweigen... Das ganze ist einfach nur ein Schnellschuss und ausgemachter Blödsinn.

... und jetzt nehme ich Wetten an, dass wir Ende der Woche schon von zwei Millionen Anträgen lesen werden...

Anspruchsvoll

Ich kam ja seinerzeit schon beim Einbürgerungstest gelegentlich ins Grübeln, aber was "Spiegel" und StudiVZ da abfragen, ist eine echt harte Nuss. Ich habe mich - so hoffe ich - ganz gut geschlagen, aber es wäre mal interessant, ob jemand es schafft, tatsächlich alle Fragen zu beantworten (das war ja lt. Artikel bisher nicht der Fall).

Für mich die größte Hürde: Vogel- und Blattarten zu benennen. Und die Frage, ob man bestimmte Nachnamen mit "k"/"ck" oder "r"/"rr" schreibt.

Mal sehen, was die Auswertung am Ende aussagt - und wie gut ich mit meinen Antworten im Rennen liege...