Dienstag, 24. November 2009
von Irene,
23:03 Uhr
:: Familie & Co
... geht's voran. Die selbst fehlen zwar noch beim Sohnemann - zum Glück - aber er wird immer mobiler.
Letzten Dienstag riss er zum ersten Mal die Beine senkrecht in die Höhe, was dazu führte, dass die Vierteldrehung nun beidseitig gelingt. Tagsdrauf merkte er, dass man die komischen Dinger, die da in die Luft ragen, ja auch anfassen kann. Bis zu den Füßen reicht es bisher noch nicht, aber die Knie. (Ob er schon weiß, dass es SEINE Beine sind??) Und heute, drehte er sich mit viel Geduld aus der Vierteldrehung auf den Bauch. Und das vor lauter Zuschauern, die mitfieberten. Auch sonst geht's mit Wackeln und Strecken gut zur Sache - zumindest muss wahlweise das Fell auf dem Boden oder das Kind darauf neu plaziert werden, damit's nicht zu kalt auf dem Laminat wird.
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von Irene,
22:56 Uhr
:: Kindermund
Umfaller 1:
Neulich auf dem Weg zum Kinderturnen. Pärja, die ja zur Zeit sehr kreativ in ihrer Persönlichkeit ist, ist Pegasus. Sie erklärt mir, wo ich drücken muss, damit es blinkt oder fiept. Ich habe vergessen, welche Person ich darstellte, aber ich drücke also pflichtbewusst die notwendige Stelle. Nix passiert. Ich schaue Pär.., äh Pegasus fragend an. Kommt die trockene Antwort: Batterie ist alle.
Umfaller 2:
Töchterchen sammelt enthusiastisch Aufkleber. Für eine große Anzahl gibt's dann Playmo-Figuren. Das führte neulich zu folgendem Monolog. Ich hatte schon 3 und jetzt noch mal 2, dann hab ich schon 5. Cool, jetzt weiß ich, wie viel 3 + 2 ist - 5!
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Montag, 9. November 2009
von Stefan,
20:09 Uhr
:: Alltag abstrakt
Heute schien ja jeder zu verkünden, was er vor 20 Jahren in dem Moment machte, als er von der Grenzöffnung erfahren hat. Und so erfuhren wir dann via "Mittagsmagazin" auch, dass Frau Merkel da gerade in der Sauna war. Nun ja...so genau wollten wir (da spreche ich für alle volljährigen Personen des Haushalts) das eigentlich gar nicht wissen...
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von Stefan,
14:15 Uhr
:: Alltag abstrakt
...wird die Mauer wieder aufgebaut. Glaubt ihr nicht?
Dieses Foto vom 4. November 2009 zeigt einen Abschnitt der Bernauer Straße. Dort gibt es ja bekanntermaßen eine Mauer-Gedenkstätte - und die wird jetzt erweitert. Den Kommentar des Fotografen (s.
hier) könnte man also mit "Aufgrund des großen Erfolges jetzt verlängert" übersetzen.
Und als Fast-Nachbar dieser Ecke 2006/07 kann ich gleich auch noch etwas Aufklärung leisten: beim Abriss der Mauer 1990 wurde in der Bernauer Straße ein Stück relativ original belassen und später zur Gedenkstätte umgebaut. Die Betonsegmente des benachbarten Abschnittes wurden zwar von der früheren Grenze entfernt, aber im Grenzstreifen abgestellt. Da dieses Gebiet m.W. seitdem wieder zur Kirchgemeinde gehört, gab es jahrelangen Streit, was mit diesen Teilen passieren soll. Um 2005 herum begann der Berliner Senat mit einem Gedenkstättenkonzept, mit dem die "Schneise" Bernauer Straße vom Nordbahnhof bis zur Eberswalder Straße wieder deutlicher betont werden soll. Tja, und das Ergebnis scheint jetzt diese Wieder-Aufstellung zu sein.
Dass man jetzt (nachträglich) aber auch einen Wachtturm wieder in den Gedenkstätten-Bereich stellt, verstärkt für mich irgendwie den Disneyland-Eindruck, den ich angesichts der Touri-Gruppen an jener Stelle sowieso schon hatte.
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Freitag, 6. November 2009
von Stefan,
09:42 Uhr
:: Alltag abstrakt
Vor etwas mehr als zwei Jahren wies ich - kurz nach dem Umzug nach Lüneburg - schon einmal auf eines der wenigen Defizite in der Region hin: das Monopol der lokalen Tageszeitung.
Diese zwei Jahre habe ich mit der
Frankfurter Rundschau überbrückt. Nach dem Wegfall des Studenten-Status sind aber auch Abo-Preise ein kritischer Posten in der Alltagsplanung. Außerdem kann ein bisschen Bezug zum Geschehen in der näheren Umgebung ja nicht schaden. Also wollte ich der "
Landeszeitung für die Lüneburger Heide" eine zweite Chance geben...aber beim besten Willen: es geht nicht! Meine (hohen?) Ansprüche an ein journalistisches Produkt kann so ein Lokalblatt, das für den Mantelteil mit Politik, Ausland & Co. vor allem Agenturmaterial verwertet, einfach nicht erfüllen.
Und weil mir das "Hamburger Abendblatt" zu konservativ (Springer-Presse!) und mein Fast-Lieblingsblatt "Tagesspiegel" zu groß/zu teuer ist, bekommt als aktueller Kompromiss die "Berliner Zeitung" eine Chance.
Mal sehen - vielleicht sind aller guten Dinge ja drei?!?
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