Schnellentsorgung
von Stefan, Mittwoch, 3. März 2010, 14:01 Uhr :: Alltag abstrakt
Gestern habe ich dank Unterstützung von A. diversen Kram zur Sperrmüllabfuhr rausgestellt, der bislang Vorgarten und Garten zierte - bzw. wollte ich Kram herausstellen. Denn beispielsweise hatte sich der (30 Jahre alte und seit drei Wochen liebevoll Outdoor-gepflegte) Geschirrspüler schon vorher vom Grundstück verflüchtigt (soll mir recht sein, aber rechtlich gesehen ist das ja ziemlich böse...). So blieb zumindest der Herd...für wenige Minuten. Denn in den ca. zehn Minuten zwischen An-die-Straße-stellen und Vom-Haus-wegfahren hatte auch dieser schon Flügel bekommen und war vom freundlichen Abholdienst aus Osteuropa in Empfang genommen worden.
Mal im Ernst: dass das so funktioniert, ist ja sooo neu nicht. Aber irgendwie kommt man schon ins Grübeln: was treibt Leute dazu, aus der hintersten Sackgasse (die ja nun wirklich nicht zum Schnell-mal-durchfahren-und-Ausschau-halten geeignet ist) Sachen mitzunehmen, deren Zustand mit "Sperrmüll" noch nett umschrieben ist? Oder: was macht man mit einer alten Spüle? Kriegt man da beim Schrotthändler Geld, das den Aufwand rechtfertigt? Mir is'ses jedenfalls ein Rätsel.
Mal im Ernst: dass das so funktioniert, ist ja sooo neu nicht. Aber irgendwie kommt man schon ins Grübeln: was treibt Leute dazu, aus der hintersten Sackgasse (die ja nun wirklich nicht zum Schnell-mal-durchfahren-und-Ausschau-halten geeignet ist) Sachen mitzunehmen, deren Zustand mit "Sperrmüll" noch nett umschrieben ist? Oder: was macht man mit einer alten Spüle? Kriegt man da beim Schrotthändler Geld, das den Aufwand rechtfertigt? Mir is'ses jedenfalls ein Rätsel.

Kommentare
1. Anne | Mittwoch, 3. März 2010, 21:04
2. die Bauherrin | Mittwoch, 3. März 2010, 22:35
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