Dass wir - neben dem neugierigen und mobilen Racker - auch eine süße Maus zur Familie zählen, ist ja bekannt. Dass es vorhin aber gleich derer zwei waren, jagte uns dann doch erstmal einen Schreck ein: eine wahrhaftige Maus saß vor dem Bad und knabberte zufrieden vor sich hin. Die Frage, wie sie überhaupt dahin gekommen ist, stell(t)en wir erstmal hinten an - viel wichtiger: wie kriegen wir sie nach ihrer Flucht ins Schlafzimmer wieder aus dem Haus?
Als moderne Stadtmenschen haben wir natürlich keine Mausefalle im Haus (...Einkaufsliste!) - und wer weiß, ob moderne Mäuse überhaupt noch auf Speck, Käse & Co. aus dem Supermarkt reagieren. Außerdem hätten wir das Problem selbst mit Mausefalle wohl aussitzen müssen. Fixer war da der Einfall, dass Nachbars ja zwei Katzen haben...tja, so lernt man sich abends gegen 10 näher kennen... ;-))

Der beauftragte Kater hatte allerdings nur mäßig Appetit (in der so abrupt neuen Umgebung ja auch kein Wunder), aber nachdem ein Schrank ausgeräumt und vorgerückt sowie alle Fluchtmöglichkeiten versperrt waren, reichten eine Plastiktüte und Nachbars beherzter Griff. Puhhh, was für ein Drama.
Die Nachbarn, dank ihrer Katzen regelmäßig mit Anschauungsmäusen versorgt. vermuten übrigens, dass es keine "normale" Hausmaus war, sondern - aufgrund von Schnelligkeit und Sprungkraft - eher eine Zier- oder Springmaus. Vielleicht fehlt ja jetzt bei anderen Nachbarn eine Maus...

Sehr passend zum Thema (spontan gegooglet) und überaus erheiternd (von wegen des sozialen Charakters der Mäusejagd sowie geeigneter Fang- und Entsorgungsmethoden: "[...] Für Altpapier oder gelbem Sack ist eine tote Maus nicht geeignet [...]"): Maus im Haus - was tun?.